Schweinefleisch Hepatitis E Risiko bei Fleisch und Wurst


Das Risiko durch Schweinefleisch Hepatitis E Viren zu bekommen sollte eigentlich jedem bekannt sein, aber da sich in den letzten Monaten die Anzahl der Hepatitis Infektionen in Deutschland wieder erhöht hat, möchten wir an dieser Stelle sachlich über den Zusammenhang von Schweinefleisch und einer Hepatitis E Infektion aufklären. Zusätzlich haben wir einige Tipps zusammengestellt, um das Risiko durch Schweinefleisch Hepatitis E Viren zu übertragen.

Gerade in den Sommermonaten wird viel gegrillt und hier kann jeder dazu beitragen, das Risiko durch Schweinefleisch Hepatitis E zu bekommen zu minimieren. Häufig findet man zu diesem Thema sehr reißerische Überschriften wie “der Tod vom Grill” oder “Bratwurst kann tödlich sein”, aber wer die normalen Risiken kennt und mit rohem Schweinefleisch vernünftig umgeht, sollte hier auf gar keinen Fall in Panik geraten!


Schweinefleisch Hepatitis E Risiko verringern

Hepatitis E ist eine virale und infektiöse Lebererkrankung beim Menschen, welche durch das Hepatitis-E-Virus (HEV) verursacht wird. Die Übertragung ist insbesondere durch Genuss von nicht durchgegartem Schweinefleisch, aber auch die Übertragung per Kontaktinfektion durch bereits infizierte Menschen ist möglich. Die Erkrankung durch Hepatitis E Viren hat eine Inkubationszeit von 30 bis 40 Tagen und ist nicht von der Hepatitis A zu unterscheiden.

Schweinefleisch Hepatitis Risiko verringern

Wer das Risiko durch Schweinefleisch Hepatitis E Viren bzw. einer HEV-Infektion minimieren möchte, sollte in jedem Fall vollständig auf den Verzehr roher Fleischprodukte wie Mett und kurzgereifter Rohwurst sowie Leberwurst verzichten. Denn sowohl rohe Fleischprodukte und Rohwurstprodukte wie Tee- und Mettwurst und natürlich Schweinemett stellen hier ein besonders hohes Risiko dar. Neben normalem rohen Schweinefleisch sowie Bratwürsten bestehen auch die nachfolgenden Produkte ganz oder teilweise aus rohem Schweinefleisch:

  • Cabanossi
  • Cervelatwurst
  • Landjäger
  • Leberwurst
  • Mett
  • Mettwurst
  • Salami
  • Teewurst

Wer dies jetzt für Panikmache hält, sollte sich einmal den Bericht beim Bundesinstitut für Risikobewertung ansehen, der bei 120 getesteten Sorten Rohwurst und Leberwurst in 20% der Proben das Hepatitis-E-Virus nachweisen konnte.

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Hepatitis E Ansteckung und Risiken der Erkrankung

Wer seine Wurst auf dem Grill gut durcherhitzt, sollte hier zwar keine Probleme mit Hepatitis-E-Viren haben, aber in jedem Fall sollten die gebratenen oder gegrillten Würste immer auf einen neuen Teller legen und hierfür auf gar keinen Fall der Teller der rohen Würste verwenden.


Wer sich jedoch eine Hepatitis E Infektion zugezogen hat, leidet häufig durch einen schwereren Verlauf und die Erkrankung endet in bis zu 4% der Fälle tödlich. Die meisten Patienten, die sich mit Hepatitis E infiziert haben zeigen keine oder nur leichte Symptome der Krankheit. In einigen Fällen, insbesondere bei Patienten mit Leberschäden oder einem schwachen Immunsystem, kann es jedoch zu Leberversagen kommen

Hepatitis E ist in Deutschland bei Krankheitsverdacht, Erkrankung oder Tod nach dem deutschen Infektionsschutzgesetz meldepflichtig. Es wird geschätzt, dass sich alleine in Deutschland jedes Jahr etwa 300.000 Menschen mit Hepatitis E infizieren und Studien belegen, dass bereits 17% der deutschen Bevölkerung bereits einmal mit dem Hepatitis E Virus infiziert waren und entsprechende Antikörper im Blut haben.

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