Haarausfall rechtzeitig erkennen und behandeln


Wann kann man überhaupt von Haarausfall sprechen? Nicht gleich jeder entdeckte Haarausfall sollte die Betroffenen sofort beunruhigen, denn aus medizinischer Sicht spricht man erst bei etwa 100 verlorenen Haaren pro Tag von Haarausfall. Wenn sich dieser Zustand über mehrere Tage und Wochen hinzieht sollte man über eine Behandlung nachdenken und sich informieren, wie man dem Haarausfall entgegenwirken kann.

Unsere Haare befinden sich ständig in verschieden Phasen des Wachstums, was bedeutet das sich die Haare immer im Wechsel zwischen drei Phasen befinden, welche zum ersten die Wachstumsphase, zum zweiten die Ruhephase und zu guter letzt die Ausfallphase ist. Es wird in der Regel zwischen drei verschiedenen Arten des Haarausfalles unterschieden, zum einen wäre da der erblich oder hormonell bedingte Haarausfall, der diffuse Haarausfall und der kreisrunde Haarausfall.


Erblicher oder hormoneller Haarausfall bei Männern.

Der erbliche oder hormonelle Haarausfall tritt fast ausschließlich bei dem männlichen Geschlecht auf und ist nur sehr selten bei Frauen festzustellen, gleichzeitig handelt es sich mit einem Anteil von ca. 95% zu der häufigsten Ursache von Haarausfall. Bei dieser Art des Haarausfalles stellen die betroffenen zuerst eine Bildung von Geheimratsecken fest, bei welcher es zur Verschiebung des Haaransatzes in Richtung Hinterkopf kommt. Im weiteren Verlauf des erblich bedingten Haarausfalls kommt es dann dazu das auch die Haare im Bereich des Hinterkopfes beginnen auszufallen bis das am Ende nur noch eine Art Kranz am Hinterkopf übrig bleibt.

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Bei den Frauen hingegen tritt der erblich bedingte Haarausfall nur relativ selten und äußert sich darin, dass das Haupthaar entlang des Scheitels sehr ausdünnt. Wenn sie in ihrer Familie vorzugsweise bei ihren Eltern oder Geschwistern diese Art des Haarverlustes haben, gehören sie wahrscheinlich zur Gruppe der erblich vorbelasteten Menschen und sollten bei einem entsprechenden einen Arzt aufsuchen und entsprechende Maßnahmen gegen den Haarausfall ergreifen zu können.

Für jede Behandlung von erblich bedingtem Haarausfall gilt je früher damit begonnen wird desto mehr Haare können erhalten werden und als zweites sollte man sich darüber im Klaren sein, dass mit dem Beenden der Behandlung auch der Haarausfall wieder voranschreitet.

Eine Therapie von hormonell oder erblich bedingtem Haarausfall beginnt meistens mit dem Auftragen von Tinkturen auf die Kopfhaut und setzt sich wenn dieses nicht zum gewünschten Ergebnis führt durch die Einnahme von Tabletten fort, was in den meisten fällen unter ärztlicher Aufsicht geschieht, da fast alle Medikamente verschreibungspflichtig sind.

Haarausfall Ursachen und Behandlung

Diffuser Haarausfall und Behandlung gegen Haarausfall

Beim diffusen Haarausfall ist nicht nur ein Teil des Kopfes betroffen, sondern es findet eine Ausdünnung aller auf dem Kopf befindlichen Haare statt und aus diesem Grund wird diese Art des Haarausfalles meistens erst erkannt, wenn die Kopfhaut durch die Haare gut sichtbar ist. Ein weiterer Grund dafür, warum diese Art Haarausfall so spät erkannt wird liegt darin, dass der Verlauf völlig ohne Schmerzen und ohne eine krankhafte Veränderung der Kopfhaut von statten geht.

In vielen Fällen ist eine einseitige Ernährung oder viel Stress schuld am Diffusen Haarausfall, was zum Beispiel durch Diäten oder Probleme am Arbeitsplatz oder in der Familie hervorgerufen werden kann. Ursachen können aber auch die Einnahme von Medikamenten, Stoffwechselerkrankungen, Infektionen, Vergiftung oder auch Strahlungen, wie etwa nach einer Strahlentherapie bei einer Krebserkrankung sein.

Die Maßnahmen gegen Diffusen Haarausfall hängen in erster Linie von den Ursachen der Erkrankung ab, so dass sie vorzugsweise mit Hilfe eines Arztes herausfinden wo die Ursache bei ihnen liegt und dann die Behandlung daraufhin abstimmen. Bei Mangelerscheinungen kann man mit Hilfe eines Bluttestes genau feststellen welche Stoffe ihrem Körper fehlen und diese dann durch Medikamente und Präparate wieder zufügen oder das Problem durch eine Umstellung der Ernährung in den Griff bekommen. Wenn Stress die Ursache sein sollte dann ist ihnen nur mit genügend Ruhe und Entspannung geholfen.

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Kreisrunder Haarausfall: Harausfall erkennen und behandeln

Die Diagnose Kreisrunder Haarausfall stellt sich in der Regel durch genaues besichtigen der Haare von selbst, denn bei kreisrundem Haarausfall bilden sich meistens bis zu 4 oder 5 Kreise, in denen die Haare ausfallen und die darunter liegende Haut deutlich sichtbar wird.


Diese Kreise werden dann bis ca. 4cm groß können jedoch größer erscheinen, wenn mehrere kleinere Herde dicht nebeneinander liegen und sich zu einem großen Herd verbinden, was sie jedoch nicht beunruhigen sollte. In erster Linie beeinträchtigt diese Form des Haarausfalls das optische Erscheinungsbild und ist kein Indiz auf Mangelerscheinungen oder ähnliche Erkrankungen und verschwindet meisten nach einer gewissen Zeit von selbst. Also lassen sie sich nicht beunruhigen und unternehmen sie erstmal nichts.

Wer unter seinem kreisrunden Haarausfall jedoch leidet, kann hier jederzeit einen Arzt aufsuchen, welcher umfassend und detailliert informiert. Als ersten Ansprechpartner empfehlen wir hier einen Dermatologen als ersten Ansprechpartner bei Haarausfall. Eine Ursache kann beispielsweise Eisen- oder Zinkmangel sein, was bei Vegetariern häufiger vorkommt. Aber auch durch radikale Fastenkuren können durch einen Mangel an Nährstoffen die Haare ausfallen.

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